Wie wird Papier hergestellt? envoPAP-Produkte aus Agrarabfällen

Weshalb der Umstieg auf envoPAP wichtig und richtig ist

Ausgehend von Albert Dürers, 1471-1528, Zitat, „Es ist gar viel leichter, ein Ding zu tadeln als es selbst zu erfinden„, (oder man könnte „erfinden“ durchaus auch mit „Lösung präsentieren“ ersetzen), wollen wir hier nochmals auf Vorteile, Chancen und möglichen Nachteile von envoPAP eingehen. Auf die bereits genannten Fakten gehen wir nicht mehr näher ein, sondern erlauben uns, auf die anderen Beiträge und Seiten innerhalb unserer Webseite zu verweisen. Wir sind jedoch überzeugt, dass envoPAP mehr Vorteile  und Chancen hat, als Nachteile. Deshalb kann envoPAP als eine positive Entwicklung in die richtige Richtung bezüglich nachhaltigem Papier- und Kartonverbrauch bezeichnet werden, was uns verschiedenste Personen und Unternehmen früh schon mit ihrer Rückmeldung bekundeten.

 

Der offensichtlichste Vorteil von envoPAP-Produkten gegenüber herkömmlichem Papier ist, dass die Waldrodung drastisch gesenkt werden kann. Beim Papier ist dies möglich, weil heute keine Bäume mehr gefällt werden müssen, sondern der Grossteil aus Zuckerrohr- und Weizenstrohabfällen hergestellt wird. Dies dient also primär dem Naturschutz.

Was bedeutet dies im Detail:

  • 40% des weltweiten geschlagenen Holzes werden für Papier gebraucht. Mit envoPAP kann die Waldrodung diesbezüglich verhindert werden.
  • Durch die Reduktion des Holzschlags wird die Biodiversität (Artenvielfalt von Pflanzen, Kleinsttieren und Insekten) geschützt und gestärkt. Mitunter auch daher, weil durch die notwendige Aufforstung weniger Monokulturen geschaffen werden.
  • Durch die Vermeidung der Waldrodung für Papier wird auch ein grosser Beitrag zum Schutz des Klimas beigetragen, denn Wälder speichern bis dato rund ca. 70 Prozent des insgesamt auf der Erde vorhandenen Kohlenstoffs

Wie Karlsruher Forscher herausgefunden haben, wurde der „CO2-Ausstoß durch Rodungen unterschätzt“. Dies wurde bereits am 02.02.2017 von biooekonomie.de veröffentlicht.

Im Jahre 2007 wurde im Science veröffentlicht, dass die Entwaldung rund 20% der CO2-Emissionen ausmachen würde und dies nur berechnet in Bezug auf die Regenwälder. Der Beitrag erschien in Scinexx, das Wissensmagazin. Wir alle haben in der Schule gelernt, dass Bäume CO2 absorbieren und dafür Sauerstoff abgeben, welcher für uns und die Tiere lebensnotwendig sind. Es liegt auf der Hand, dass bei stetiger Abnahme der Wälder und Pflanzen und bei gleichzeitiger Zunahme der Bevölkerungen uns früher oder später sprichwörtlich „die Luft ausgeht“. Sicher, wir können aufforsten, aber Bäume, welche wirklich viel CO2 absorbieren und Sauerstoff abgeben, sind mehrere Jahrzente alt.

Gemäss co2online.de  werden jedes Jahr derzeit bis zu 13 Millionen Hektar Wald vernichtet. Verschiedene Studien gehen von einem Anteil der Entwaldung am Treibhauseffekt von 20 bis 25 Prozent aus, der Weltklimarat IPCC sprach 2007 von 17,4 Prozent. Es wird geschätzt, dass zusätzlich zu den anderen CO2-Emissionen jährlich rund zwei Milliarden Tonnen aufgrund von Entwaldung ausgestoßen werden. Was nun noch dazu kommt, sind die verheerenden Brände in Australien bis zum Beginn der 2. Dekade des 2. Jahrtausends und die Brände davor!
Die verschiedenen Gründe des Treibhauseffekts können Sie mittels nachfolgendem Link auf co2online.de, Ursachen des Treibhauseffekts nachlesen.

Gemäss carbon-connect.chfindet in den Spaltöffnungen der rund 600.000 Blätter eines hundert Jahre alten, etwa zwanzig Meter hohen Baumes ein Gasaustausch statt. An einem sonnigen Tag nimmt ein solcher Baum fast 10.000 Liter CO2 auf und wandelt diesen um. Dabei verbraucht der Baum natürlich auch selbst Sauerstoff, allerdings weit weniger als er produziert. Um einen solchen Baum adäquat zu ersetzen, müssten 2000 neue, junge Bäume gepflanzt werden!“

  • Den indischen Landwirten wird durch den Kauf der Zuckerrohr- und Weizenstrohabfällen ein Zusatzeinkommen ermöglicht.
  • Durch die Weiterverwendung der Agrarabfälle wird deren Verbrennung und damit zusätzliche Klimabelastungen verhindert. Dies ist wohl bei uns nicht unmittelbar ersichtlich und spürbar, aber wir erinnern uns an den Reaktorunfall im Jahre 2011 in Japan, wo selbst bei uns leicht erhöhte Werte gemessen wurden (Bericht BAG betr. Strahlenwerte). Weshalb sollten denn auch solche Vorkommnisse bei uns nicht auch einen, wenn auch geringen, Einfluss haben? Mit envoPAP können wir helfen, diesen Vorgang zu entschärfen.
  • Ebenfalls gut ersichtlich ist, wie das Klima und unsere Luft keine Grenzen kennt, aus den verheerenden Bränden und Vulkanausbrüchen in den letzten 3 Jahren und bis heute, Januar 2020. 
  • Es ist richtig, dass auch aufgeforstet werden muss. Wenn dies aber nicht noch wegen dem Papierverbrauch geschehen muss, ist dies ein grosser Vorteil. Dieser Vorteil liefert envoPAP. Was ein älterer Baum für Vorteile hat, wurde bereits ausgeführt. Zudem muss berücksichtigt werden, dass nicht nur die Entwaldung CO2-Emissionen verursacht, sondern auch die Aufforstung. Zusätzlich kann die Allgemeinheit die Kosten der Aufforstung (bezüglich dem Papierverbrauch) einsparen. Was die Allgemeinheit oder Volkswirtschaft einsparen kann, haben wir in unserem Beitrag Was kostet ein Blatt Papier? versucht herauszufinden.

Gemäss der Zertifizierung durch Intertek wird durch envoPAP Papier die Ökobilanz um 38% gegenüber herkömmlichem Papier und 16% gegenüber Recyclingpapier reduziert, weil

  • envoPAP Papiere 100% biologisch abbaubar
  • envoPAP Papiere kompostierbar
  • envoPAP Papiere recyclingfähig
  • envoPAP Papiere energieeffizient
  • envoPAP Papiere in Gewässer abbaubar sind

und bei der Produktion keine Abwasser gebildet werden (Zero Liquid Disposal).

  • Es ist damit zu rechen, dass aufgrund der politischen Vorlagen inkünftig nicht nur Verkehr und Energie mit zusätzlichen Abgaben belastet werden. Aufgrund der Wichtigkeit des Waldes könnte dies auch den Papierbereich treffen, was envoPAP Papier und attraktiv macht. Diesbezüglich verweisen wir auf den Bericht im Tagesanzeiger vom 20.01.2020, worin es heisst:

    “ Die BIZ-Autoren sagen zwar, dass die Notenbanken allein nicht den Klimawandel würden aufhalten können. Das sei Aufgabe der Politik, das wichtigste Instrument hierbei sei eine wirksame Bepreisung des Klimagases CO2.“

  • envoPAP Papiere sind nicht teurer als jedes andere umweltverträgliche Papier. Mitenthalten ist dabei jedoch gegenüber anderen Papieren bereits die mögliche CO2-Abgabe, wie wir dies auch in unserem Beitrag ausgeführt haben. Daraus wird ersichtlich, dass envoCOPY und andere envoPAP Papiere inskünftig gegenüber bislang bekannten Papieren kostengünstiger sein und bleiben dürfte.
  • envoCOPY hat hervorragende Eigenschaften und ist nicht von herkömmlichem, weissen Papier zu unterscheiden.
  • envoPAP kann in verschiedenster Hinsicht verwendet und hergestellt werden.
  • Bezüglich des Transports könnte es sein, dass hier Vorbehalte angebracht werden. Diesbezüglich wird jedoch darauf geachtet, dass möglichst umweltschonende und effiziente Transportmittel genutzt werden. In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass gem. Statista.com der „Anteil an Inlandlieferung am Verbrauch von Papier und Karton in der Schweiz“ im Jahre 2016 nur 26% ausmachte. Das heisst, dass 74% ebenfalls aus dem Ausland in die Schweiz transportiert wurde.

Ein wenig „drastische“ Überlegung betreffend Transportwege, nicht ganz ernst zu nehmen:
Die Schweiz importiert sehr viele Güter, auch Dinge, welche wenig sinnvoll und nicht nachhaltig sind. Wenn wir also Transportwege vermeiden wollen, ist die einzige und nachhaltigste Lösung, dass keine Güter mehr importiert und weit transportiert werden. Es sollen nur noch lokale Produkte berücksichtigt werden dürfen. Dies würde der Zusammenbruch des gesamten Handels bedeuten und noch weitere Einschnitte nach sich ziehen. Dies würde auch bedeuten, nur noch Produkte aus dem Ort, wo wir wohnen, einzukaufen. Ob dies im Sinne aller ist und wir die Einschnitte und Einbussen in Kauf zu nehmen gewillt wären, ist zu bezweifeln.

envoPAP Papier 80g

Es wäre sicher am nachhaltigsten, überhaupt kein Papier und kein Karton mehr zu gebrauchen. Wir wissen, dass der Verbrauch in der Schweiz von 2010 bis 2017 gem. Statista.com um 28% abgenommen hat. Aber sie werden bestätigen, dass ein vollkommener Verzicht auf Papier kaum machbar sein wird, Digitalisierung hin oder her. Und sollte es möglich sein, wird dies nicht kurz- oder mittelfristig geschehen, sondern eher langfristig.
Und bis dahin braucht es eine Lösung, welche sofort umsetzbar ist.

Diese Lösung ist envoPAP.